Mein Survival
Zu meiner Person:
Bereits im Alter von 4 Jahren war mein Zuhause „draußen“. Aufgewachsen in den Mittelgebirgsregionen des Franken- und Thüringer Waldes habe ich sehr früh meine ersten Erfahrungen mit der Natur gemacht. Lager bauen, Feuer machen, Jagt auf Nager und Fische mit der Hand fangen (wenn auch verbotener Weise, was wir aber damals nicht wussten) waren schon bald keine großen Sachen mehr. Als ich mit 13 Jahren nach Bamberg kam lag die fränkische Schweiz, eines der schönsten und abwechslungsreichsten Outdoorgebiete überhaupt, direkt vor meiner Haustüre. Ich schloss mich den Pfadfindern an und erlernte gierig neue Techniken und Methoden. Mit 15 Jahren waren wir dann „motorisiert mobil“ und unser Survival nahm langsam auch „militärische“ Formen an. Damals kreuzte, wie bei vielen anderen auch, ein gewisser Nehberg via Buch unseren Weg. Was er schrieb ließ sich nachvollziehen und praktisch umsetzen.
Wer von uns dachte bei „Survival“ wie unser „Überlebenstraining“ fortan hieß, an so profane Dinge wie den Rettungsschwimmer oder das Erlernen von Kampfsport. Also erledigten wir auch dies. Während meiner Dienstzeit kam dann der Umgang mit Waffen und Sprengstoffen hinzu. Schlachten und zubereiten von Notnahrung, Orientierung im Gelände, Nachrichtenübermittlung mit althergebrachten und ganz neuen Formen und Geräten fiel in diese Zeit. Danach folgten der Erwerb aller Führerscheine und viele ausgedehnte Reisen durch ganz Skandinavien mit der neuen Verantwortung als Ehemann und Vater. Nun, da meine Kinder erwachsen sind kann ich wieder ein wenig mehr Zeit „meinem“ Hobby Survival und seine modernen Formen widmen.
Aktuell:
In allen Foren die ich als Berater in Sachen Survival begleite oder begleitete, habe ich Tricks und Kniffe erklärt, oft auch gezeigt, bebildert oder videodokumentiert und einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Ich habe mir erlaubt den Blick auf die vielen Aspekte des Survival zu lenken und bei vielen Erstaunen und „Aha“ Erlebnisse hervorgerufen! Ich habe vielen die Augen geöffnet welche Bandbreite das Survival wirklich umfasst und den Sinn auf Eigenprüfung, Eigentest und Eigenverantwortung geschärft!
Ich habe früher, als lediger mit reichlich Freizeit, einer nicht unerheblichen Anzahl Menschen die Bushcraft Variante des Survival nahegebracht und/oder gelehrt, was man heutzutage allzu oft gern als „Survivalkurs“ teuer verkauft! Ich habe zum Teil mehrstündige Themenabende in Form von Gesprächsrunden im Internet geleitet und mich dort durch die Fragen einer breiten Zuhörerschaft ausgiebig auf mein Fachwissen testen lassen, freiwillig wohlgemerkt!
Seit ich nun mit dem Videofilmen begonnen habe kommen auch hier Beiträge mit „Survival-Hintergrund“ häufiger vor.
Ich werde überdies mein Wissen auch zukünftig weitergeben.
Was ich nicht abkann:
Ich werde mich nicht „beweisen“. Ich habe dies nicht nötig, halte es überdies für kindisch! Ich weis was ich kann und hoffe es nie anwenden zu müssen! Ich habe und werde auch nie behaupten besser „Überleben“ zu können, das hieße nämlich „schwangerer“ zu sein oder „Töter“, ist also völliger Quatsch!
Im Gegenteil habe ich Interessierten immer dringend geraten zu prüfen was sie leisten können, wo ihre persönlichen Grenzen sind! Zu wissen wie man Klettert ist eine Sache, als blutiger Anfänger mit dem Nähmaschinensyndrom beim Versuch dies zu tun in 5 m höhe ungesichert am Felsen zu hängen ist reine Blödheit und nicht Survival/Survivaltraining!
Dies stellt nun meine Sicht der Dinge dar und muss nicht die Meinung sein, die du, werter Leser, vertrittst! Ader ich habe, auf Grund meines Wissensschatzes, meiner Erfahrung zu dieser gefunden und werde ihr nun für den Rest meiner Tage doch sehr treu bleiben.